Mittwoch, 12. November 2014

[Rezension] Die Geschichtenerzählerin



Autorin: Stella Jante
Titel: 
 Die Geschichtenerzählerin
Einband: eBooks

Seitenanzahl: 519 Seiten

Sprache: Deutsch
Erschienen: 11 Juni 2014 
Preis: 2,99€ 
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Leseprobe



Die 18-jährige Mena hat ihr Leben lang in ihren eigenen Welten gelebt. Ob nun selbst erfundene Geschichten oder die aus Büchern und Filmen: Sie liebt sie mehr als die Realität. Eines Tages landet sie unverhofft wie Alice im Wunderland in einer Welt der Visionen, die sie nicht von der Realität unterscheiden kann. Alpine und irische Sagengestalten – auf einmal sind sie mehr als nur Geschichten. Noch dazu taucht ein junger, umwerfend aussehender „Traum-Mann“ auf, der ihr bei den Abenteuern in dieser Welt bedingungslos zur Seite steht. Von Reise zu Reise entdeckt sie, was es mit diesen lebensnahen Visionen auf sich hat und dass ihr Traum-Mann realer wird, als sie es sich je hätte träumen lassen …
(Quelle: Stella Jante)
Ich bin die Geschichtenerzählerin - seit immer.
   
Das Cover ist leider sehr "Mainstream" gehalten und erinnert mich an etliche andere Cover welche gerade auf den Markt sind. Zwar passt das Cover zum Buch, was vor allem an der Erklärung des Covers von der Autorin liegt, aber es erinnert mich doch leider an das ein oder andere Cover.  Das Cover ist auch dank der sehr kräftigen Farben ein ziemlich Blickfang mit leider etwas zu kleiner Schrift. 
Am Anfang konnte ich mich leider nicht so leicht in die Geschichte hineinfinden, da es am Anfang sehr, sehr viele Hintergrundinformationen gab und nur sehr wenig Handlung. Das Problem hat sich allerdings schnell gelöst und es gab mehr Handlung. Der Schreibstil war für mich zu Anfang etwas zu stockend, wurde dann aber immer besser.
Für mich als Norddeutsche gab es viele Formulierungen, die mir falsch vorgekommen sind, da sie in Südtiroler Deutsch geschrieben waren. Zwar konnte ich sie trotzdem verstehen, aber das auch nur, weil ich eine Freundin habe, die in Südtirol lebt. 
Dann muss ich kritisieren, dass es in meiner Ausgabe Abkürzungen wie "z.B." gab. Und das außerhalb eines Chats. Abkürzungen gehören für mich nur in Chats und meinetwegen auch in andere Schriftlichentexte, aber nicht in den Erzählertext und auch nicht in den Sprachtext. Und es gab noch ab und zu Wörter, in denen ein Buchstabe zu oft vorhanden war. Es ist zwar wahrscheinlich nur ein Flüchtigkeitsfehler, aber bei einem Korrektorat sollte der Fehler gefunden werde.
Dann hat es mich gestört, dass der männliche Protagonist "Liebes" genannt wurde, "Liebes" ist für mich eine weibliche oder neutrale Beschreibung (also für sie oder es) aber nicht für einen männlichen Part. Da würde für mich entweder "Liebster" oder "Liebling" passen.
Dann muss ich noch Kritisieren, das die Autorin Schleichwerbung gemacht hat. Ich spreche zwar selbst oft von "Kindle" wenn ich von meinem eReader rede, aber ich finde in einem Buch sollte das doch eher neutral gehalten werden, da sonst bei dem Leser der Eindruck entstehen kann, dass es für die Autorin nur diesen einen Reader gibt und keinen anderen.
Das Einzige was ich dann noch inhaltlich Kritisieren muss ist, dass die Protagonisten viel zu schnell vertrauen in diese "Andere Welt" finden und alles dort geglaubt haben. Ich hätte die ganzen Sachen um einiges länger für Spinnereien gehalten und nicht so schnell vertrauen gefasst.
Trotzdem konnte mich das Buch fast die ganze Zeit lang begeistern und bekommt von mir 4 von 5 möglichen Rosen.



1 Kommentar:

  1. So vom Namen her hört sich das Buch gut an, auch der Klapptentest gefällt mir.
    Vielleicht lese ich das auch mal.

    Ich.Darf.Nicht.Schlafen kann ich dir sehr empfehlen. Das habe ich auch schon gelesen. Ist wirklich super.
    Und bald kommt der Film dazu ins Kino. Da bin ich schon sehr drauf gespannt.

    LG
    Viviann von Seelen Leben ;)

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