Mittwoch, 15. April 2015

[Rezension] Wie Phoenix aus der Asche





Autor: Carlos Cairo
Titel: Wie Phoenix aus der Asche
Einband: eBook
Erschienen: 9. Januar 2014
Seitenzahl: 467 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€
ASIN: B00HSMIT4M





Als Henrik von Horn erfährt, dass er an Krebs erkrankt ist, bricht eine Welt für ihn zusammen. In seiner Verzweiflung flüchtet er in den Alkohol und schließlich versucht er sich das Leben zu nehmen. Aber das Schicksal ist stärker als der menschliche Wille und hält für Henrik noch einen langen und überraschenden Weg bereit. Auf das Leben eines Bettlers zurückgeworfen, verbringt er nun, der einmal ein angesehener Direktor einer Universitätsbibliothek war, seine Tage am Eingang einer Metrostation, um sich mit seinen selbstkomponierten Liedern sein karges Leben zu verdienen. Nur mit Schmerzen kann er an seine Vergangenheit denken. Eine gescheiterte Ehe mit einer bösartigen und egoistischen Frau, die einmal seine leidenschaftlichste Liebe war, aber auch sein größter Irrtum. Eine Frau, die ihn in den Ruin getrieben hat, und beinahe bis zum Ende. Aber eines Tages entdeckt ihn per Zufall ein Musikpromoter. Diese Begegnung sollte für Henrik eine radikale Wendung seines Lebens bringen.

Nach meiner Promotion in Literaturgeschichte an der "Freien Universität" in Berlin trat ich zum Sommersemester 1992 die Stelle des Direktors an der Freiburger Universitätsbibliothek an.
Das Buch war langweilig.
Die Beschreibung des Buches bzw. das er von einem Musikpromoter entdeckt wird passiert erst bei ca. 70 % oder so. (Die Krebsdiagnose ist bei ca. 50%.) Vorher hört man nur eine Beschreibung wie scheiße das Leben des Protagonisten mit seiner "bösartigen und egoistischen Frau" gelaufen ist. Das hätte man sehr leicht in weniger Seiten packen können ohne das den Leser etwas gefehlt hätte. Der Inhalt war nur zum Schluss interessant und auch nur am Ende hatte ich das Gefühl da würde etwas passieren und es wäre ein Buch. Davor war es für mich nur eine Aneinanderreihung von Geschehnissen, die auch aus einem Schulaufsatz hätten kommen können. (Den von der Grammatik und den Fehlern her ein Siebtklässler hätte schreiben können.)
Das gesamte Buch war so stockend geschrieben, dass ich oft gedacht habe, ich hätte von einen Mittelstufenschüler einen Schulaufsatz über ein Thema das ihn nicht interessiert bekommen und gelesen. 
Außerdem haben immer wieder Wörter gefehlt. Oft wusste ich nicht wer die Handlung verübt oder was die Handlung ist. Das heißt, es haben nicht nur Wörter wie "in" oder "und" gefehlt, sondern ganze Namen, Handlungen und halbe Sätze. Wenn diese Wörter mal vorhanden waren, waren sie oft falsch verwendet, wie zum Beispiel "ich sind" oder "wir ist". Und das sind noch die harmlosen Beispiele.
Die Zeichensetzung war auch fehlerhaft. Die Zeichen für wörtliche Rede wurden oft vergessen und noch öfter wurde vergessen die wörtliche Rede wieder aufzuheben und ich habe mich gefragt, warum der Kerl von sich selbst in der dritten Person redet.
Viele Handlungen haben keinen Sinn ergeben und haben das Buch nur in die Länge gezogen.
Nicht einmal den einen Stern, den das Buch in allen Bewertungsportalen bekommen muss, hat es meiner Meinung nach verdient. Es ist einfach nur langweilig, fehlerhaft und besitzt so gut wie keine Handlung. Ich musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen. 
Deswegen bekommt das Buch von mir - zumindest auf meinen Blog - keine einzige Rose.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen