Donnerstag, 21. April 2016

[Releaseparty] So ganz privat: Woher kommen meine Ideen


Heute macht wieder die Releaseparty von Stella Jante, Melissa David und Salome Joell bei mir halt, die auch schon letzte Woche hier war.

Bei mir erfahrt ihr heute, woher Melissa David ihre Ideen nimmt.



Als ich das Thema formulierte, dachte ich, dass sei doch ganz einfach zu beantworten. Je länger ich darüber nachdenke, umso schwieriger finde ich es. Natürlich gibt es eine einfache, aber auch unbefriedigende Antwort: Meine Ideen kommen von überall her. Deswegen versuche ich, das Thema etwas differenzierte anzugehen.
Ob ich viel Träume kann ich nicht beurteilen. Ich weiß, dass mein Mann, ein Brillenträger, immer so träumt, als würde er durch seine Brille sehen. Ich weiß auch, dass es Menschen gibt, die in schwarz-weiß träumen, andere in Farbe. Wie ich träume? Ich träume in Gefühlen. Manchmal wache ich mitten in der Nacht auf, bin emotional total aufgewühlt und habe ich das Gefühl vor Trauer, Wut, Freude, Liebe oder Angst zu platzen. Mein Kopf ist voller Bilder und Dialoge. Aus so einem Traum heraus entstand auch die Idee zu Kruento.
Ich schau mir gerne Filme und Serien an. Manche hinterlassen bei mir so ein Gefühl, aus dem eine ganz neue, eigene Idee entspringt.
Noch inspirierender als ganze Filme finde ich jedoch Trailer. Es werden so viele Fragen aufgeworfen, die nicht beantwortet werden. Aus diesen losen Fäden kann man wunderbare Geschichten spinnen. Ebenso inspirierend wie Trailer finde ich Filmbeschreibungen. Gerade wenn mir so zündende Ideen fehlen, schnappe ich mir gerne die Fernsehzeitschrift und blättere sie durch und lese die Teaser. Die ein oder andere originelle Idee habe ich dabei schon aufgeschnappt.
Schon immer habe ich gerne gelesen. Ich kann mir ein Leben ohne Bücher, ohne Abtauchen in eine andere Welt überhaupt nicht mehr vorstellen. Schon während ich ein Buch lese, spinne ich es gedanklich zu Ende. Manchmal bin ich am Ende begeistert, welche genialen Wendungen der Autor eingebaut hat. Manchmal bin ich aber einfach nur frustriert, weil mein fiktives Ende mir definitiv besser gefallen hätte. Vielleicht lese ich deswegen so gerne Klappentexte. Da kann ich mir eine Geschichte selbst zusammenreimen. Allerdings muss ich gestehen, ich bin niemand, der sich in die Bücherei oder in eine Buchhandlung stellt und stundenlang Bücher durchstöbert. Ich lese sie am lieben im Bett auf dem Reader oder auf der Couch. Danach weiß ich überhaupt nicht mehr wohin mit meinen Ideen.
Eine weitere Inspirationsquelle ist alles um mich herum – und das meine ich diesmal wörtlich. Egal ob ich einkaufen gehe, durch die Stadt laufe oder irgendwo Menschen begegne. Ich beobachte gerne und ich sauge alle Eindrücke in mich hinauf. Es macht mir Spaß in die Köpfe anderer zu schlüpfen, über Motivation und Vorgehensweisen anderer zu sinnieren. Die ungewöhnlichsten Wendungen, die besten Erlebnisse liefert einfach das Leben selbst. Wenn es nach mir ging, könnte ich mich stundenlang in ein Einkaufszentrum ins Café setzen, nur um die Leute zu beobachten. Nichts ist so bunt und unterschiedlich, wie das Leben selbst und warum nicht diese Vielfalt nutzen?
Ich habe bereits in einem Beitrag der letzten Tage erwähnt, dass ich kein Notizbuch habe. Es ist tatsächlich so, dass ich mir nichts notiere. Lieber trage ich die Ideen eine Weile in meinem Kopf spazieren. Ich nehme eine Prise Klappentext eines Buches, füge etwas Lebensbeobachtung hinzu und vermische sie in Traum mit meinem Unterbewusstsein. Heraus kommt eine interessante Idee, die noch mit einem Hauch eines Trailers verfeinert wird. Dann bin ich soweit, dass ich diese Idee niederschreibe. Meine Ideen brauchen Zeit, müssen reifen wie ein guter Wein, um dann umso
genießbarer zu sein.


Ich hoffe, ihr fandet es auch interessant, etwas über den Ursprung von Melissas Ideen zu erfahren und konntet vielleicht sogar ein paar Gemeinsamkeiten finden.

In dem folgenden Bild könnt ihr die anderen Beiträge dieser Woche sehen.
Die Beiträge habe ich euch, wenn möglich, verlinkt.
21.04. So ganz privat: woher kommen meine Ideen bei Annalena (Dieser Beitrag)

Zum Abschluss habe ich auch dieses Mal wieder ein Gewinnspiel für euch.
Ihr könnt wieder ein Goodiepaket gewinnen.
So, oder so ähnlich, wird das Paket aussehen.
Um bei dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr nur die folgende Gewinnspielfrage beantworten.
Wie träumt ihr?
Das Gewinnspiel geht bis Montag (25. April 2016) um 14 Uhr. Spätere Kommentare werden nicht berücksichtigt.


Kommentare:

  1. Hallo!! Toller Beitrag und toller Einblick. Ich schlafe im Moment sehr schlecht da meine Tochter mit im Bett schläft und sehr unruhig ist deswegen träume ich eher mal von Unfällen und so wirres zeug
    Sandra

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  2. Guten morgen,
    Manchmal weiß ich nicht mehr was ich geträumt habe. Am schönsten sind die Träume in denen ich fliegen kann, dass ist ein so tolles Gefühl.
    Aber manchmal träume ich nicht so schöne Sachen und es kam schon vor das ich weinend aufgewacht bin.
    LG Stefanie

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  3. Hallo
    Danke für den tollen Beitrag, war echt total interessant.
    Ich träume sehr intensiv & mit all meinen Sinnen.....
    Manchmal wache ich auf & hab einen wunderbaren Duft in der Nase, dieser Duft bringt mir dann oft die Erinnerung an meinen Traum zurück.
    Wenn mich etwas sehr beschäftigt träume ich sehr oft davon, mit verschiedenem Ende....
    Viele liebe Grüsse & viele wunderschöne Träume schickt euch
    Mimi

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  4. Hallo,

    ich träume in Farbe und manchmal ganz verwirrend mit mehreren verschiedenen Träumen hintereinander, die gar nichts miteinander zu tun haben :)

    LG
    SaBine

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  5. Ich träume oft sehr intensiv und habe teils richtig verrückte Träume - manchmal gehe ich z. B. in einen dunklen See (wie gruselig), ich bin schon von Häusern gefallen, geflogen, letzte Woche war ich in einer Schlacht, echt der Horror.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      Herzlichen Glückwunsch, du hast gewonnen :)
      Melde dich bitte bei Melissa oder mir wegen dem Goodiepaket.
      Liebe Grüße
      Annalena ♥

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  6. Danke für den klasse Beitrag! Wirklich interessant, wo im Alltag überall Ideen stecken können.

    Ich träume in Farbe und definitiv zu oft zu viel Mist... wache nachts oft auf und bin total aufgewühlt vom Traum...

    LG Hannah

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  7. Hallo,

    ganz ehrlich... wenn ich aufwache habe ich zumeist vergessen, was ich geträumt habe. Zumeist ist es lustiges Zeug.

    LG Tina

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