Mittwoch, 6. April 2016

[Rezension] After passion


Autorin: Anna Todd
Titel: After Passion
Verlag: Heyne
Einband: Klappenbroschur 
Seitenanzahl: 704 Seiten 
Sprache: Deutsch 
Erschienen09. Februar 2015 
ISBN:  978-3-453-49116-8
Preis: 12,99 €
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Leseprobe




Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.
(Quelle: Goldmann Verlag)
  
Das College schien immer so wichtig zu sein, als würde es über den Wert und die Zukunft eines Menschen entscheiden.
Das Cover von "After passion" ist mir aufgefallen, da es um einiges schlichter ist, als andere Bücher aus diesem Genre. Der Umschlag ist ganz "weich und samtig" - ich weiß gerade nicht, wie ich es sonst beschreiben soll - sodass das Buch sich gut anfassen lässt und auch edel wirkt.
Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen, woran auch der Schreibstil von Anna Todd schuld ist. Ich habe nie gemerkt, wie schnell ich gelesen habe, bis es auf einmal zu dunkel zum Weiterlesen war, oder ich dann mal gesehen habe, bei welchen Kapitel ich bin.
Bei den Charakteren hatte ich gemischte Gefühle.
Tessa ist ein typisches Good Girl. Sie ist eine Vorzeigetochter und macht nur sehr wenig, was sie nicht machen sollte.
Hardin ist das genaue Gegenteil von ihr. Er ist ein Bad Boy. Hat ein "wildes" Leben, welches er auch dafür benutzt um seine seelischen Verletzungen zu verbergen.
Zum einen finde ich Tessa sympathisch, weil sie so ist, wie sie ist und auch wegen ihren Handlungen. Allerdings finde ich die beiden Dinge auch gleichzeitig wieder etwas nervig, weil sie sich nie entscheiden kann, ob sie jetzt mit Hardin zusammen sein soll, oder ob sie sich trennen sollen.
Die On-Off-Beziehung - die allerdings von beiden Seiten ausgeht - hat mich dann doch etwas genervt.
Sie lernen sich in diesem Buch zwar erst kennen, lieben und hassen - sie lernen es erst zusammen zu sein, aber ich würde nicht mit jemandem zusammen sein wollen, mit dem ich mich immer streite.
Abgesehen von den Streitereien war das Buch nicht vorhersehbar, wofür auch die sonstigen Charaktere, wie zum Beispiel Hardins Bruder Landon gesorgt haben.
In diesem Buch finden sich sehr viele Klischees und noch mehr Drama, wer solche Büchern nicht mag, sollte auch dieses Buch eher nicht lesen.
Was ich leider auch nicht so gut fand, war, dass das Buch an viele andere Bücher aus diesem Genre erinnert und auch viele Gemeinsamkeiten mit diesen hat.
Für meinen Geschmack gab es zu viele Ähnlichkeiten mit anderen Büchern und auch zu viele Streitereien. Trotzdem gefällt mir das Buch noch und bekommt von mir 4 Rosen.



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