Mittwoch, 17. August 2016

"Die Unbarmherzigen" von Danielle Vega



Autorin: Danielle Vega
Titel: Die Unbarmherzigen
Verlag: Bloomoon 
Einband: Klappenbroschur
Seitenanzahl: 272 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 8 August 2014
ISBN:  978-3-8458-0723-2
Preis: 12,99 €
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Leseprobe
Sofia ist neu in der Schule und dankbar, dass sich die nette Riley ihrer annimmt. Riley und ihre Freundinnen Grace und Alexis haben alles, was man sich wünscht. Sie sind beliebt, gut aussehend und kommen aus den besten Familien der Stadt. Und sie fühlen sich berufen – berufen dazu, ihre rebellische Mitschülerin Brooklyn wieder auf den rechten Weg zu bringen. Denn hinter der herablassenden Art des unangepassten Mädchens verbirgt sich etwas abgrundtief Böses, davon sind Riley und ihre Clique überzeugt. Riley will Brooklyns Seele retten und Sofia soll ihr dabei helfen. Was wie ein harmloser Streich beginnt, entwickelt sich zu einem Albtraum, aus dem es für Sofia schon bald kein Entrinnen mehr gibt …
Die Unbarmherzigen von Danielle Vega habe ich schon im Juni gelesen, aber ich weiß bis jetzt immer noch nicht was ich von dem Buch halten soll, ob ich es gut oder nicht so gut finden soll...
Als ich den Klappentext von dem Buch gelesen habe, habe ich eine spannende Geschichte erwartet, die auch etwas 'gruseliger' ist, aber nicht so etwas.
Das Buch ist laut Verlag für Jugendliche ab 14 Jahren ausgelegt und diese Empfehlung, oder sogar die Empfehlung ab 15/16 finde ich sehr gut und auch zum Teil notwendig für dieses Buch.
Danielle Vega hat einen sehr schönen und angenehmen Schreibstil, der auch sehr bildhaft ist. An sich ist das sehr schön und mit gefällt diese Art von Schreibstil sehr, doch bei manchen Stellen in dem Buch wäre es sehr schön gewesen, wenn ich dazu nicht direkt ein Bild in meinen Kopf projiziert bekommen habe, da mir an manchen Stellen, sehr schlecht geworden ist, von diesen Bilder.
Ich würde es also wirklich nicht an jüngere Leser geben und zart besaitete.
Was mich wirklich sehr genervt hat, ist das der (christliche) Glaube in gewisser Weise niedergemacht und als was Böses dargestellt wurde und so als wäre an diesem Glauben nichts Gutes. Der Glaube ist niemals Böse, es gibt natürlich immer Menschen, die ihn missbrauchen, aber es sollte immer - auch in Büchern - zu erkennen sein, das in Glauben auch etwas Gutes ist.
Das letzte was ich noch an diesem Buch auszusetzen habe, ist das Ende. Es wirkte für mich sehr unvollständig und in gewisser Weise auch etwas hingeklatscht, was sehr schade war, da das Buch ansonsten von der Idee und der Geschichte her relativ gut war.
Selbst nach fast zwei Monaten weiß ich immer noch nicht, ob ich das Buch mag oder nicht und auch nicht, ob die positiven oder negativen Aspekte überwiegen für mich bei diesem Buch. Deswegen verleihe ich diesem Buch keine Rosen, sondern sage nur: Wenn ihr ein Buch lesen möchtet, das in gewisserweise, wie Stephen King für Jüngere in nicht ganz so schlimm lesen wollt, dann ist dieses Buch das richtige. Wenn nicht, dann solltet ihr euch vielleicht lieber zweimal überlegen das Buch zu lesen.


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