Mittwoch, 12. April 2017

[Rezension] AchtNacht



Autor: Sebastian Fitzek
Titel: AchtNacht
Verlag: Knaur Taschenbuch
EinbandKlappenbroschur
Seiten: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 14 März 2017
ISBN: 978-3-426-52108-3
Preis: 12,99€
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Leseprobe
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Als ich gehört habe, das Fitzek wieder ein neues Buch raus gebracht hat, war mir klar, dass ich es lesen muss, da mir schon andere Bücher von ihm sehr gut gefallen haben.
Das Cover hat mir relativ gut gefallen, auch wenn ich es nicht sehr aussagekräftig finde und im Buchladen beim Stöbern wahrscheinlich daran vorbei gelaufen wäre.
Die Inspiration zu dem Buch, den Film The Purge, kenne ich nicht, und kann deswegen auch keine Rückschlüsse und Vergleiche auf diesen ziehen, was vielleicht aber auch besser so ist ...
Ich fand das Buch AchtNacht mittelmäßig, es war zwar nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, sonder eher mittelmäßig. Zu mindestens in meinen Augen. Sebastian Fitzek fängt an zu schwächeln, was die Qualität seiner Bücher betrifft. Es gab schon wirklich bessere Bücher von ihm.
Das Buch war von der Idee her nicht schlecht, die Idee war sogar wirklich gut, nur waren in dem Buch dann so einigen schwächen, wie Logiklücken und Fehler, die ich einfach nicht ignorieren konnte (alleine wie reibungslos alles ablief, wenn Ben und Arezu irgendwo hin mussten).
Den Schreibstil von Fitzek fand ich wieder sehr angenehm und gut zu lesen. Schade war allerdings, dass auf den letzten ca. 100 Seiten mehr Spannung aufgekommen ist, als im gesamten vorherigen Buch, obwohl es auch dort genügend Potenzial gegeben hätte. Auch die endlose Flucht durch die Stadt fand ich nach einiger Zeit nur noch ermüdend.
Weder mit Ben noch mit Arezu als Protagonistin bin ich warm geworden. Ich fand beide furchtbar langweilig und nervig, sodass ich mir manchmal gewünscht habe, irgendjemand würde die beiden einfach mal umbringen, damit ich meine Ruhe von ihnen habe.
Auch das Ende fand ich einfach nur grauenhaft, da es ein reines Klischee war und in dieser Form in sehr vielen anderen Büchern schon existiert, ich hätte mir da etwas mehr Kreativität von Sebastian Fitzek gewünscht.
Sebastian Fitzek hat wirklich schon bessere Bücher geschrieben. Da ich die Idee und den Schreibstil trotzdem gut fand, bekommt das Buch von mir noch knappe 3 von 5 Rosen.



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