Mittwoch, 17. Mai 2017

[Rezension] French Kiss: Liebe zum Nachtisch



Autorin: Marie Keller
Titel: French Kiss: Liebe zum Nachtisch
Einband: eBook | Taschenbuch
Seiten: 256 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 27. März 2017
ASIN: B06XX4D39Z
Preis: 0,99€ | 9,90€
Kaufen
Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris.

Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte.
Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Sophie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant.

Das Cover von French Kiss: Liebe zum Nachtisch gefällt mir sehr gut. Zu sehen sind darauf verschiedene Zutaten, die auch in dem Buch eine (mehr oder weniger große) Rolle spielen.
Den Titelzusatz mit Liebe zum Nachtisch finde ich nicht sehr passend gewählt. Es hätte sich sicherlich ein passenderer Untertitel finden lassen, da mich dieser Untertitel eher irritiert.
In dem Buch French Kiss: Liebe zum Nachtisch geht es um Sophie, die das Haus und damit verbundene Restaurant ihrer verstorbenen Großmutter erbt, die diese nie kennengelernt hat. Sie geht daraufhin nach Frankreich und zieht vorerst bei Clothilde, der ehemaligen Nachbarin ihrer Großmutter, ein. Neben dem Restaurant von Sophies Oma befindet sich ein weiteres Restaurant, welches von Jean betrieben wird. Während dessen liest Sophie Briefe, die sie im Haus ihrer Großmutter gefunden hat, in welchen ein Mann ihrer Großmutter schreibt und dessen Geschichte. 
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel über diese Briefe verraten, aber mit haben sie das Lesen des Buches wirklich versüßt.
Clothilde war mir mit ihrer offenen Art vom Anfang an sympathisch, auch weil sie Sophie bei sich aufgenommen hat und mit ihrer Großmutter befreundet war.
Sophie war mir zu Anfang auch sehr sympathisch, auch wenn ich sie teilweise als sehr naiv empfunden habe. Sie ist sehr leichtgläubig und lässt sich sehr ausnutzen; auch wenn sie von einer Person eigentlich verletzt wurde, hilft sie dieser, und lässt diese nicht spüren, das Handlungen Konsequenzen mit sich bringen.
Jean ist in meinen Augen eine unglaublich ich bezogene Person, der es in erster Linie nur darum geht selber erfolgreich und glücklich zu werden und dann kommen die anderen Menschen, wobei es ihm egal zu sein scheint, ob er Menschen dabei verletzt. Ich konnte bis zum Schluss nur sehr, sehr wenig Sympathie für ihn empfinden.
Das Buch war ansonsten humorvoll und sehr locker geschrieben. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen (obwohl ich eigentlich hätte schlafen müssen).
Dadurch, dass das Buch unter anderem von Essen handelt, war ich hungrig während des Lesens und habe viele neue Anregungen gefunden für Gerichte, die ich gerne einmal nachkochen möchte. Eine Sache, die mir hierbei sehr gut gefallen hätte, wäre ein Anhang mit ein paar der erwähnten Rezepte gewesen, wie es oft in Büchern gemacht wird, in welchen bestimmte Gerichte eine große Rolle spielen.
Was mir in dem Buch nicht wirklich gefallen hat, war das ziemlich abrupte Ende. Man war noch mitten in der Geschichte, als auf einmal das Ende kam, bei dem ich das Gefühl hatte, das jetzt noch ganz schnell alle offenen Fragen abgeklärt werden müssen. Das Ende war für mich auch zum Teil zusammenhangslos, wobei ich mich gefragt habe, wie diese Szene jetzt, unter diesen Umständen, zustande kommen kann. In meinen Augen war das Ende nur hingeklatscht, aber wenig ausgearbeitet.
Aufgrund von einigen kleinen Unstimmigkeiten in dem Buch, gebe ich dem Buch French Kiss: Liebe zum Nachtisch 4 von 5 Rosen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen