Sonntag, 31. März 2019

[Werbung | Rezension] Broken Beautiful Hearts

Ich habe dieses Buch auf Lovelybooks im Rahmen einer Leserunde geschenkt bekommen. Trotzdem spiegelt diese Rezension nur meine eigene Meinung wieder und wurde in keinster Weise davon beeinflusst, dass dieses Buch aus einer Leserunde ist.

(c)HarperCollins

Autorin: Kami Garcia
Übersetzerin: Anne Brauner
Titel: Broken Beautiful Hearts
Verlag: HarperCollins
Einband: Klappenbroschur
Seiten: 480 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 01. Februar 2019
ISBN: 978-3-95967-252-8
Preis: 14,00€
Davor war alles gut: Peyton hatte ihren Traumtypen gefunden und die Zusage für ihr Wunschcollege in der Tasche. Danach ist ihre Welt zerbrochen. Niemand glaubt ihr, was in jener Nacht passiert ist. Um all diese Erinnerungen hinter sich zu lassen, zieht Peyton in eine andere Stadt. Sie ist wild entschlossen, nie wieder einen Jungen in ihr Herz. Doch als sie Owen trifft, fällt es ihr immer schwerer, sich an diesen Vorsatz zu halten. Und das, obwohl Owen etwas vor ihr zu verheimlichen scheint …

Ich muss ganz zum Anfang sagen, dass ich nach dem Lesen des Klappentextes und beim Anblick des Covers mit einem ganz anderen Buch gerechnet habe.
Ich habe gedacht, das Buch würde kitschiger und auch dramatischer sein, leider muss ich sagen, dass es meine Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Der Einstieg ist mir relativ leicht gefallen, auch wenn ich den angenehmen Schreibstil aus den Caster Chronicles vermisse. Dieser war allerdings wahrscheinlich der zweiten Autorin und auch der anderen Übersetzerin geschuldet. Trotzdem war auch in diesem Buch der Schreibstil nicht schlecht zu lesen.
Die Geschichte war relativ gut, auch wenn ich schon in den ersten 60 Seiten des Buches daran gezweifelt habe, ob der Klappentext so passend geschrieben ist. Ihr passiert etwas Schlimmes, daran zweifel ich nicht, aber ich hätte es nicht so aufgebauscht geschrieben. Ich habe bei der Aussage […] Danach ist ihre Welt zerbrochen.[...] mit etwas Dramatischeren gerechnet und mich gefragt, ob das jetzt wirklich die schlimme Situation ein soll. Ich hatte das Gefühl, das da einfach noch etwas fehlt.
Besser gefallen hat mir das Buch, kaum das Peyton umgezogen ist,was sicherlich eine richtige Entscheidung war, auch wenn sie noch die ein oder andere Entscheidung dazu hätte treffen sollen.

Peyton stehe ich auch nach Beenden des Buches noch sehr zwiegespalten gegenüber. Zum einem hat sie etwas Schlimmes mitgemacht und ist sicherlich auch traumatisiert, zum anderen verhält sie sich aber auch oft sehr unreif. Natürlich ist sie noch relativ jung (ich schätze mal, sie ist ungefähr 17), aber sie hat einen Exfreund, der teilweise aggressiv war, da kann ich es nicht nachvollziehen, dass sie, wenn sie selbst Angst hat, dass jemand ihr Gewalt antut, nach einem Boxer/Kämpfer mit einen Gegenstand wirft. Das ist einfach nur dumm und das sollte selbst ein unreifes 17 jähriges Mädchen verstehen. Sie ist sehr egoistisch und weigert sich den Großteil des Buches auch nur die geringste Hilfe anzunehmen, ohne darauf zu achten, das diese Hilfsversuche ihr bei der Genesung helfen können.

Reed, Peytons Exfreund, ist ein sehr unsympathischer Zeitgenosse. Sein wechselhaftes Verhalten und seine wechselhaften Äußerungen sind sehr unangenehm und zum Teil sicherlich auch verstörend für Peyton. Seine Handlungen sind für mich nicht nachzuvollziehen und er erscheint mir, um es umgangssprachlich auszudrücken, einfach nur krank im Kopf.
Das Verhalten von Peytons Freunden in der Heimat kann ich nur wenig nachvollziehen. Das Tess, die Schwester von Reed, ihr nicht glaubt, kann ich noch nachvollziehen, man denkt ja doch meistens gut von seinen Geschwistern, aber das sich auch die anderen Freundinnen abwenden, sorgt dafür, das ich mich frage, ob das jemals richtige Freundinnen waren.

Die Menschen, denen Peyton bei ihrem Onkel Hawk in Black Water begegnet finde ich da auf jeden Fall sympathischer. Meine Lieblingscharaktere in diesem Buch sind auf jeden Fall die beiden Zwillinge, Cameron und Christian, Peytons Cousins. Die beiden haben mich teilweise an die Wesley Zwillinge aus Harry Potter erinnert, zwei Charaktere, die ich auch liebe.
Owen fand ich schon früh sehr interessant. Sympathisch war er mir am Anfang noch nicht, aber er hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt, was auch daran lag, das er sehr viele Geheimnisse mit sich rumträgt.
Grace fand ich früh schon sympathisch und ich bin sehr froh, das sie noch einige Auftritte in dem Buch hat und nicht nur eine kleine Randfigur geworden ist.

Ihre Lehrer in Black Water finde ich auch sehr gewöhnungsbedürftig. Ein paar der Lehrer erscheinen mir nicht sehr durchsetzungsfähig und andere entweder ignorant, oder einfach uninformiert. Mit ignorant oder uninformiert meine ich die Englischlehrerin von Peyton, die ein Buch mit ihren Schülern im Unterricht liest, was sicherlich für mehrere Schüler, unter anderem Peyton psychisch sehr schmerzhaft werden kann.

Ich finde es um ehrlich zu sein auch etwas nervig, das immer so viele Zufälle zusammenkommen. Es wirkt für mich etwas gezwungen und als müsste die Autorin die Peyton und Owen unbedingt immer wieder in dieselbe Szene pressen, um die Geschichte voranzubringen … Viele dieser Zufälle passen für mich auch nicht in die Geschichte und hätten anders „eingeleitet“ werden müssen, damit sie passen und nicht so gezwungen wirken. Vieles wirkt einfach zu übertrieben auf mich, sodass ich es nicht mehr nachvollziehen konnte.

Ein paar der Situationen am Ende des Buches waren in meinen Augen ganz klar vorauszusehen und haben mich dadurch leider nicht mehr überrascht, was das Buch zum Teil langweilig gemacht hat. Wenn das Buch schon trotz kitschigem Cover und einem Klappentext der sich mit dem Wort Einheitsbrei beschreiben lässt, nicht zum Einheitsbrei zählen soll, dann erwarte ich auch, das ich das Ende nicht schon über 100 Seiten vorher erahnen kann.
Leider konnte mich dieses Buch nicht begeistern. Ich finde das Cover und auch den Klappentext nicht sehr passend zu dem Buch und bin auch von den Charakteren enttäuscht. Mich hat das Buch während des Lesens so sehr genervt, das ich es für einen längeren Zeitraum zur Seite legen musste, weil ich es nicht zu Ende lesen konnte. Die Charaktere haben mich nur in den wenigsten Fällen begeistert und mir hat die Tiefe der Figuren gefehlt.
Ich kann diesem Buch leider nur 3 von 5 Rosen geben.



Dienstag, 19. Februar 2019

[Gemeinsam Lesen] Broken Beautiful Hearts


Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Momentan nehme ich auf Lovelybooks an einer Leserunde teil und lese dort Broken Beautiful Hearts von Kami Garcia. Ich beginne gleich mit dem 6. Abschnitt bzw. dem 28. Kapitel auf Seite 249.

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Ich schwanke immer noch zwischen Wachen und Träumen, doch der Traum soll kein Ende finden.
Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich bin wirklich noch unschlüssig, wie ich das Buch finden soll. Es ist zwar von der Idee her nicht schlecht, aber ich habe vom Cover und auch vom Klappentext her etwas anderes erwartet. Peyton (die Protagonistin) finde ich teilweise sehr unreif und viele Situationen im Buch wirken auch mich etwas an den Haaren herbei gezogen. Ich bin mal gespannt, wie sich das Buch noch entwickelt.

Welches Buch hat deiner Meinung nach das hässlichste Cover?
Das kann ich leider nicht so einfach sagen. Es gibt viele Cover, die ich einfach unschön finde, weil sie unstimmig sind oder einfach unprofessionell wirken. Ein genaues Beispiel für solche Cover kann ich gerade spontan nicht sagen.
Es gibt allerdings eine Eigenschaft bei Covern die ich immer unschön finde, und zwar sind das gezeichnete/gemalte Cover die dann auch noch meistens aussehen als hätte ein 13 jähriges Kind die gemalt. Nichts gegen die künstlerischen Fähigkeiten von 13 jährigen Kindern, aber in meinen Augen wirken solche Cover nicht sehr professionell und unschön.




Samstag, 9. Februar 2019

[Werbung | Rezension] Dirty Love - ich brauche dich!

Ich habe dieses Buch von dem Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Trotzdem spiegelt diese Rezension nur meine eigene Meinung wieder und wurde in keinster Weise davon beeinflusst, dass dieses Buch ein Rezensionsexemplar ist.

(c)MIRA Taschenbuch/HarperCollins Germany

Autorin: Laurelin Paige
Titel: Dirty Love - ich brauche dich!
Verlag: MIRA Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Seiten: 304 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 3. Dezember 2018
ISBN: 978-3-95649-852-7
Preis: 9,99€
Nun kenne ich Donovan Kincaids Geheimnis – und es ist genauso düster und schmutzig wie er … Ich weiß, dass er all die Jahre eine Akte über mich geführt und mein komplettes Leben manipuliert hat. Er sagt, er hat es getan, um mich zu beschützen. Vor ihm, weil er denkt, dass er mein Verderben ist. Der dunkle Abgrund wird immer größer, und obwohl ich weiß, was er getan hat, sehne ich mich nach ihm. Ich will mit ihm reden, ihn berühren, will dass er Besitz von meinem Körper ergreift, auf die einmalig bestimmte Art, wie nur Donovan es kann. Er ist ein dominanter Mistkerl, aber ich brauche ihn so sehr, dass es wehtut. Dennoch muss ich stark sein, ich will nicht, dass er mich wieder zerstört …
Dieses Buch sollte wirklich mit einer Trigger Warnung verkauft werden. Ich habe schon mehrfach mitbekommen, das Menschen durch dieses Buch extrem getriggert wurden, da es nicht ersichtlich ist, das bestimmte Themen erwähnt werden.
TRIGGERWARNUNG!
Missbrauch, Rape-Play und Zwangsstörungen!
Dieses Buch enthält Szenen mit Sexuellen Missbrauch, bzw. den Versuch dieses und die Veränderung dieses zu etwas für die Figuren positiven und den Umgang mit verschiedenen Zwangsstörungen (wie zum Beispiel einen sehr stark ausgeprägten Kontrollzwang).

Das Buch beginnt nahezu nahtlos dort, wo der erste Teil aufgehört hat. Sabrina hat Donovan darüber informiert, das sie von der Akte weiß und erwartet nun natürlich eine Antwort.
Dieses Buch ist in erster Linie anders, als der erste Teil. Während es im ersten Teil viel darum geht das Donovan "versucht" Sabrina mit Weston zusammenzubringen, geht es im zweiten Buch um die Probleme die Donovan und Sabrina haben und ob sie diese jemals lösen können.
Was mich in ersten Buch, aber auch in diesem Buch sehr gestört hat ist die extreme Fixierung auf den Sexualakt. Jedes ihrer Probleme versuchen die beiden durch Sex zu lösen oder abzuschwächen.
Zumindest gestehen die beiden sich in diesem Buch ein, das sie alle Probleme durch Sex zu lösen versuchen. Ich habe wirklich nichts gegen Sexszenen in Büchern, aber in diesem Buch wurde es mir dann doch zu viel.
Es hat mich zu sehr gestört das Sabrina unbedingt stark und eigenständig wirken möchte und ihre eigene Gesundheit dafür außer Acht lässt und lieber zu ungesunden Abwehrmechanismen greift. Als etwas anderes konnte ich ihre sexuellen Fantasien in diesem Ausmaß leider nicht sehen. Sie versucht ihre Erinnerungen zu Verändern, auf etwas, was für sie positiv ist. Leider ist das allerdings sehr ungesund und meistens eher hinderlich, wenn sie das Erlebte wirklich verarbeiten möchte.
Für so viele Seiten war sehr wenig Handlung in dem Buch zu finden und leider haben sich die Protagonisten auch in eine eher negative Art geändert. Durch Donovans Kontrollzwang hatte ich immer öfters das Gefühl, dass Sabrina nur bedingt eigene Entscheidungen fällen konnte und sich Donovans Willen immer wieder untergeordnet hat. Auch schade ist es, das Donovan, trotz des Versprechens immer ehrlich zueinander zu sein, sie immer noch angelogen hat. Ohne zu viel verraten zu wollen, sage ich mal nur MADAR Foundation und Harvard.
Prinzipiell ist es allerdings nicht schlecht, das sich Donovan so sehr verändert hat, da er jetzt auch mal überlegt was Sabrina möchte und nicht nur, was er für sie möchte. Er versucht sich für sie so zu verändern, wie er glaubt das er, als ihr Partner, sein soll(te).
Die letzten ca. 100 Seiten haben in meinen Augen das Buch sehr aufgebessert und dafür gesorgt, das ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte und es alles in allem doch noch stimmig gefunden habe.
Ich hatte so viele Hoffnungen im Bezug auf dieses Buch. Das es stimmig ist, das Sabrina sich endlich mal einen Psychologen oder sogar einen Psychotherapeuten sucht, aber leider ist Letzteres nicht geschehen. Dieser Aspekt ist leider auch mein Hauptgrund gleich 2 Sterne weniger zu geben, als ich geben könnte. Trotzdem ist das Buch dann noch einigermaßen stimmig und hat mir schöne Lesestunden beschert.
Ich gebe diesem Buch 3 Rosen, allerdings mit der Tendenz zu 4 Rosen.

Montag, 10. Dezember 2018

[Werbung | Rezension] Hot – Heute Nacht gehörst du mir!

Ich habe dieses Buch von dem Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Trotzdem spiegelt diese Rezension nur meine eigene Meinung wieder und wurde in keinster Weise davon beeinflusst, dass dieses Buch ein Rezensionsexemplar ist.

(c)MIRA Taschenbuch/HarperCollins Germany

Autorin: Lauren Blakely
Titel: Hot – Heute Nacht gehörst du mir!
Verlag: MIRA Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Seiten: 304 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 1. Oktober 2018
ISBN: 978-3-95649-851-0
Preis: 9,99€

Hier die wichtigsten Fakten über mich: Ich bin wohlhabend, verdammt attraktiv und extrem humorvoll. Das Komplettpaket, sozusagen. Wäre da nicht diese eine schreckliche Schwachstelle – ich bin viel zu anständig. Denn Natalie, meine neue Assistentin, ist süß, heiß, furchtbar intelligent, eine Traumfrau. Wäre ich irgendein Dreckskerl wäre es mir natürlich egal, dass ich ihr Boss bin. Aber das ist es eben nicht. Sex und Privatleben werden bei mir streng getrennt. Bis zu dieser verhängnisvoll sinnlichen Nacht in Las Vegas zumindest …

Auf dieses Buch war nicht natürlich wieder sehr gespannt, da ich die anderen Bücher dieser Reihe geradezu verschlungen habe und es aus dem Klappentext nicht sofort ersichtlich ist, um wen es geht. 
Auch dieses Cover ist wieder relativ nichtssagend, auch wenn der Ring, der das O des Titels darstellt, einen wichtigen Aspekt der Geschichte andeutet.
In diesem Buch geht es um Wyatt Hammer und seine Assistentin Natalie, die wegen der Arbeit zusammen nach Las Vegas fahren und nach etwas sehr viel Alkohol heiraten. Mehr verrate ich mal nicht über die weitere Story, nur so viel, die beiden müssen sich über ihre Gefühle füreinander klar werden, was mitunter sehr amüsant wird.
Es macht zwischendurch den Eindruck, als würde die Autorin gerne Ehen nutzen, um eine Story zu entwickeln. Schließlich gibt es im ersten Buch der Reihe (Big Rock) schon eine angebliche Ehe durch die die Geschichte gesponnen wurde. Ehen eignen sich zwar als hierfür, aber ich finde das man Ehen nicht für so etwas (miss-)brauchen sollte.
Auch dieses Buch war wieder sehr angenehm zu lesen, leider bin ich nur inzwischen davon genervt, das jeder der Herren aus Lauren Blakelys Büchern anscheinend so perfekt bestückt ist und geradezu Gottesgeschenk an die Menschheit ist. Das Männer gerne über ihre sexuellen Fähigkeiten sprechen ist mir zwar bewusst, aber in diesem Ausmaß wird es dann doch etwas zu viel des guten.
Wyatt ist eigentlich ein ziemlich sympathischer Charakter, würde er nicht immer über seinen Penis sprechen, die erste Erwähnung von diesen erfolgt schon in der zweiten Zeile des Buches, danach folgen einige Anspielungen auf diesen; alleine auf der ersten Seite. Er hatte seiner Vergangenheit schon öfters Pech mit Frauen und wollte sich deswegen eigentlich auf keine weitere einlassen.
Nur leider hat er daran in betrunkenen Zustand nicht mehr dran gedacht.
Das Buch eignet sich wirklich wunderbar, wen man etwas Humorvolles über einen Chef und seine Assistentin lesen möchte, das einmal nicht genau gleich abläuft. Es eignet sich wunderbar um es mal zwischendurch zu lesen, ohne sein Hirn großartig anstrengen zu müssen-
Alles in allen muss ich wirklich sagen, das mir inzwischen das Gerede über die Penisgröße und die Ausdauer des Mannes beim Akt und auch die Nutzung von Ehen als Stilmittel tierisch auf den Geist geht, weswegen ich diesem Buch 4 von 5 Rosen gebe.


Dienstag, 20. November 2018

[Rezension] Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!


(c)MIRA Taschenbuch/HarperCollins Germany

Autorin: Lauren Blakely
Titel: Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir!
Verlag: MIRA Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Seiten: 304 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 10. Juli 2017
ISBN: 978-3-95649-686-8
Preis: 9,99€

Die Frauen denken, ich bin ein arrogantes Arschloch und ein unverbesserlicher Playboy. Und das war ich auch. Bis eine Woche mein Leben für immer veränderte …

Meiner Familie zuliebe soll ich mich eine Weile zusammenreißen: Keine Sexskandale mehr! Und als perfekter braver Sohn brauche ich eine Schein-Verlobte für sieben Tage. Was läge da näher als meine beste Freundin Charlotte zu fragen? Mit so einer scharfen Frau fällt es mir nicht schwer, den verliebten Softie zu mimen. Leider kann ich seit wir im Bett gelandet an nichts anderes mehr denken als an ihren heißen Körper. Charlotte spielt ihre Rolle als meine Zukünftige perfekt – doch bei mir ist es längst viel mehr als ein Spiel …

Ich finde es sehr schön das dieses Buch mal zur Abwechslung aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben ist. Das ist in diesem Genre ja doch eher eine Seltenheit, weswegen ich sehr gespannt war, wie ein männlicher Protagonist den Vorgang des sich verliebens erlebt.
Das Cover ist erst einmal relativ nichtssagend im Bezug zum Inhalt des Buches, was allerdings auch nicht schlecht ist, da man im Gegensatz zu Cover mit Menschen drauf einen größere Spielraum im Hinblick auf das Aussehen hat und nicht so viel vorgegeben wird. Trotzdem passt dieses Cover zum Buch und macht neugierig auf den Inhalt.
Spencer ist als Frauenheld bekannt und wie man schon im Prolog merkt, sehr von sich, oder eher sehr von seinem besten Stück überzeugt. Er betont immer wieder die Größe und Fähigkeiten dieses, was mich nach einiger Zeit dann doch etwas gestört hat.
Spencer und Charlotte haben sich beide im Laufe des Buches sehr verändert und immer wieder füreinander eingestanden. Es erschien bei den beiden einfach natürlich das sie gucken, ob mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen ist.
Der Schreibstil von Lauren Blakely war sehr angenehm zu lesen und ich hatte öfters auch mal was zum lachen. Ich werde auf jeden Fall noch die folgenden Bücher der Autorin lesen um zu erfahren, ob die Freunde der Protagonisten dieses Buches ihr Glück finden werden.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Rosen.

Sonntag, 28. Oktober 2018

[Werbung | Rezension] Bis wir eins sind

Ich habe dieses Buch von dem Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Trotzdem spiegelt diese Rezension nur meine eigene Meinung wieder und wurde in keinster Weise davon beeinflusst, dass dieses Buch ein Rezensionsexemplar ist.

Ein kleiner Hinweis vorab: Ich muss Bescheid sagen das ich nicht unvoreingenommen an das Thema Fremdgehen, und somit an das Buch, herangehen kann. Ich musste mitbekommen, wie sehr es das Leben der Angehörigen der Fremdgänger beeinflussen und leider auch zerstören kann.

(c)MIRA Taschenbuch/HarperCollins Germany

Autorin: Jodi Ellen Malpas
Titel: Bis wir eins sind
Verlag: MIRA Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Seiten: 348 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 3. September 2018
ISBN: 978-3-95649-823-7
Preis: 9,99€

Ein Blick, eine Berührung, ein verzehrendes Feuer. Und er fühlte es auch. Was folgte, war eine Nacht ohne Hemmungen, ohne Versprechungen, ohne Gedanken an den Morgen. Danach würden wir uns nie wiedersehen. Doch wenig später steht Jack wieder vor mir – neben ihm seine Ehefrau. Und plötzlich bin ich die Andere, die Geliebte. Das wollte ich nie! Aber wir können uns einfach nicht voneinander lösen, egal, wie falsch es ist. Doch kann es für eine verbotene Liebe eine Zukunft geben?

Das Cover von Jodi Ellen Malpas neuem Buch ist sehr schön, wenn auch eher schlicht gestaltet. Die lila Ornamente an den Ecken wirken zusammen mit dem schwarzen Hintergrund sehr schön.
Das Buch beginnt damit, das Annie, die Protagonistin, in eine neue Wohnung zieht und sie mit ihrer Freundin zusammen einen trinkt während sie die Wohnung ordentlich machen wollen. Am darauffolgenden Wochenende geht sie mit ihren Freunden in einen Club feiern und lernt Jack kennen und schläft kurz darauf mit diesem, für sie eigentlich fremden, Mann.
Bei ihrer, nur wenige Tage späteren, Einweihungsparty wird ihr Jack mit seiner Ehefrau vorgestellt, was Annie natürlich schockiert, da er nicht erwähnt hat, dass er verheiratet ist, obwohl sie darüber gesprochen haben und er auch keinen Ehering trug. 
Annie verurteilt am Anfang des Buches immer wieder das Fremdgehen und sagt das man es ja nicht machen darf, aber selbst nachdem sie erfahren hat, dass er verheiratet ist, möchte sie nicht auf ihn verzichten und erwähnt trotzdem alle paar Seiten das man ja nicht Fremdgehen und betrügen darf und sie auf keinen Fall die andere Frau sein möchte. Leider habe ihre Gedanken und ihre Taten nur wenig gemeinsam. Wenn man etwas partout nicht machen möchte, gibt es immer Wege es nicht zutun.
Zwar kann ich nach den Erzählungen über Jacks Frau verstehen, warum er fremd gegangen ist, aber trotzdem zeugt die Tatsache, dass er so lange versucht hat es zu verschweigen danach, das er es lieber bequem mag und Konfrontationen vermeiden möchte. Er kuscht immer wieder vor seiner Frau und beteuert das Annie alles für ihn wäre und er mit ihr zusammen sein möchte, geht aber ein paar Seiten später zu seiner Frau, weil sie gerufen hat. Er schien nie den Schlussstrich ziehen zu wollen, sondern wollte immer noch gut bei seiner Frau in ihrer Familie dastehen. 
Über 4 Monate haben die beiden dieses Versteckspiel gespielt. Meine Meinung ist, dass man in 4 Monaten es wirklich schaffen kann, wenn man den möchte, sich von seinen bisherigen Partner zu trennen, um glücklich zu werden. Nach über 4 Monaten würde ich keine fadenscheinigen Ausreden von wegen "Nicht der richtige Zeitpunkt" und "Bald" akzeptieren, sondern ganz klar sagen, bekenne Farbe oder verschwinde aus meinem Leben. Nach 4 Monaten kann man doch keine Ausreden mehr akzeptieren, ich zumindest würde mich komplett verarscht fühlen.
Er nennt Annie, im Privaten, die Liebe seines Lebens, erzählt davon aber niemanden, das ist für mich absolut nicht verständlich, wenn sie doch seine Seelenverwandte ist.
Leider wird auch der Konsum von Alkohol in diesem Buch ziemlich verharmlost. Jedes Mal wenn Annie mit ihren Freundinnen zusammen ist, trinken sie sehr viel Alkohol und nicht selten folgt daraus ein Filmriss.
Das Ende war dann auch wieder ziemlich vorhersehbar. Eine kleine Überraschung gab es zwar, aber eigentlich konnte man schon nach den Klappentext dem Inhalt des gesamten Buches erahnen, da es in meinen Augen keine überraschende Wendungen gab.
Trotzdem hat sich das Buch sehr angenehm lesen lassen, da es sehr angenehm und auch emotional geschrieben war.
Die Idee des Buches und auch die Ausführung finde ich nicht schlecht, allerdings auch nicht sehr gut. Mich hat Jack als Protagonist wirklich gestört und dadurch konnte ich das Buch weniger entspannt und angenehm lesen.
Ich gebe dem Buch noch 3 Rosen, da mir ein Großteil des Buches wirklich nur wegen dem männlichen Protagonist nicht so gut gefallen hat.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

[Werbung | Rezension] The Brightest Stars - attracted

Ich habe dieses Buch auf Was Liest Du? im Rahmen einer Leserunde geschenkt bekommen. Trotzdem spiegelt diese Rezension nur meine eigene Meinung wieder und wurde in keinster Weise davon beeinflusst, dass dieses Buch aus einer Leserunde ist.

(c)Heyne Verlag

Autorin: Anna Todd
Titel: The Brightest Stars - attracted
Verlag: Heyne
Einband: Klappenbroschur
Seiten: 352 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 10. September 2018
ISBN: 978-3-453-58066-4
Preis: 9,99€
Stars need darkness to shine

Die 20-jährige Karina konzentriert sich ganz auf ihren Job in einem Massagestudio und will ansonsten einfach nur ihre Ruhe haben. Liebe endete für sie immer im Chaos, und deshalb verfolgt sie eine strikte No-Dating-Policy. Eines Tages taucht ein neuer Kunde auf: Kael ist immer freundlich und hat eine unendlich sanfte Ausstrahlung. Er zieht Karina auf geheimnisvolle Art und Weise an, und langsam öffnet sie sich. Doch plötzlich wird Karina durch Kael in eine Welt hineingezogen, die noch düsterer ist als ihre eigene - und voller Leidenschaft.

Das Cover von diesem Buch finde ich wirklich toll. Die glitzernde Schrift hebt sich sehr schön von dem schwarz-grauen Hintergrund ab und auch der relativ schlichte Hintergrund ist sehr schön.
Leider muss ich sagen, dass das Cover für mich das mit Abstand Beste an dem Buch ist.
Der Einstieg war wirklich holprig und ich hatte nach über 100 Seiten immer noch das Gefühl es wäre nichts passiert. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich das Gefühl fast das ganze Buch lang.
Ich konnte leider keinerlei Zugang zu den Charakteren finden, da die Geschichte "vor sich hingeplätschert" ist und ich durch die wenigen Handlungen wenig Charakteristisches über die beiden erfahren konnte, außer das sie mal ein Paar waren (um 2015 rum) und es (2018) nicht mehr sind, beide was mit der Army zu tun haben und das Karina dazu neigt zu plappern und teilweise kindlich und unreif wirkt. 
Leider sind die Kapitel auch extrem kurz, was mich bei einer länge von teilweise 2 Seiten pro Kapitel schon etwas nervt.
In gewisser Weise habe ich öfters das Buch mit der After Reihe der Autorin verglichen und war insbesondere mit diesem Augenmerk sehr enttäuscht. Die After Reihe war fesselnd und ich konnte die Bücher nie aus der Hand legen, bei diesem Buch musste ich mich gerade zu zwingen es weiter zu lesen. Der gewohnte fesselnde Schreibstil von Anna Todd war in meinen Augen in diesem Buch leider nicht zu finden, was mich sehr enttäuscht hat.
In dem gesamten Buch waren vielleicht 10 Seiten spannend, was wirklich traurig ist bei knapp 360 Seiten, von denen knapp über 10% unbedruckt waren, da neue Kapitel immer auf der rechten Seite angefangen haben, was das Buch einfach nur künstlich verlängert hat. Ich bin wirklich enttäuscht, da ich aufgrund der Werbetexte und des Klappentextes eine um spannende Geschichte erwartet habe und bei diesem Buch immer wieder überlegt habe, ob ich es abbrechen soll oder nicht.
Wäre dieses Buch, das erste Buch was ich von Anna Todd gelesen hätte, würde ich ihren anderen Büchern keine Chance mehr geben. Ich werde mit die folgenden Teile nicht kaufen bzw. nur wenn ich sie als Mängelexemplar für 3-4€ bekomme. 
Zum einem finde ich die Idee des Buches wirklich gut und sehe sehr viel potenzial in den Büchern, andererseits ist die Umsetzung dieser Idee einfach grauenhaft. Von der Anna Todd die wir in den bisherigen Büchern kennenlernen durften, war in diesem Buch leider sehr wenig zu finden, und auch das künstliche in die Länge ziehen der Geschichte hat mich sehr genervt.
Ich gebe dem Buch 2 von 5 Rosen.