Mittwoch, 9. Dezember 2015

[Rezension] Thalam - Die Hüter der Erde




Autorin: Gabriele Ennemann
Titel: Thalam – Die Hüter der Erde
Verlag: Riverfield Verlag
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 336 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 28. September 2015
ISBN: 978-3-9524523-2-5
Preis: 19,90 €
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Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ...
Ich stand hoch über Thalam auf dem Felsen Ehlion und blickte auf die stürmische See, die unter mir wogte.
Das Cover hat in meinen Augen relativ wenig mit dem Buch gemeinsam. Der Junge auf den Cover könnte zwar der Protagonist sein, aber er sieht in meinen Augen zu alt für den Protagonisten aus. Das Cover wirkt düster und scheint auf eine düstere Geschichte hinzuweisen... Die ich nicht gefunden habe.
Der Einstieg in das Buch ist mir leider sehr schwer gefallen. Das Buch war - nicht nur zu Anfang - sehr stockend geschrieben und auch schon zu Anfang konnte ich mich mit dem Protagonisten nur wenig vergleichen und einfühlen.
Insgesamt wurden die Charaktere nur sehr wenig beschrieben und waren doch sehr flach und ohne Hintergrund. Ich konnte mir nur von ein oder zwei Charakteren ein ungefähres Bild machen, während die anderen immer noch nur Schemen in meinem Kopf sind.
Eine Sache, die mir vor allem aufgefallen ist, weil ich Schülerin im Bereich der Psychologie bin, ist das Verhalten von Gidion. Er ist 15 Jahre alt, verhält sich aber wie jemand zwischen ungefähr 6 und 12 Jahren. Das tut er nicht immer, aber im Bezug auf Mädchen. Normalerweise sind 15 jährige Jungs nicht abgeneigt von Mädchen und rennen nicht (sinnbildlich gesprochen) "Ihhhhh Mädchen..." schreiend weg. Das ist eher ein Verhalten von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren.
Dann war leider das Böse ohne Grund Böse und das Gute ohne Grund Gut. Es gab da keine Abschwächungen. Es gab nur das Gute und das Böse. Es war für die Figuren auch nicht möglich zwischen den Seiten zu wechseln und Reue existiert in der Welt von "Thalam -  Die Hüter der Erde" wohl auch nicht. Es wurde auch nie begründet, warum etwas getan wurde.
Eine Sache, die mich auch wahnsinnig gestört hat, war das "das Böse" sich selbst außer Gefecht gesetzt hat und "das Gute" somit fast nichts zu tun hatte.
Außerdem hat Gidion alles viel zu schnell geglaubt. Er hat manche Dinge nur einmal gehört und sofort war es klar, das es so ist. Das macht keinen Sinn. Mit 15 Jahren fragt man nach und glaubt nicht blind.
Die gesamte Reise der 4 Protagonisten ist ohne Probleme verlaufen und dadurch hat sich einfach keine Spannung aufgebaut. Alle Situationen, die spannend hätten sein können, wurden durch die zweite Erzählperspektive schon vorher aufgeklärt, was nach einiger Zeit nur noch nervig war.
Die Umsetzung der Idee mit den 3 Welten war nicht schlecht, nur die Umsetzung war nicht die Beste.
Viele Sachen sind ohne Zusammenhang geschehen und vor allem das Ende kam mir so vor, als hätte die Autorin keine Lust mehr gehabt und wollte das Buch nur noch zu Ende bringen. Auch deswegen wirkte das Buch auf mich sehr gebaut und vorhersehbar.
Der Schreibstil war nicht schlecht, auch wenn immer noch viel Potenzial nach oben war.
Was mich am meisten gestört hat am Schreibstil der Autorin, waren die wenigen Dialoge. Für meinen Geschmack wurde zu viel erzählt und zu wenig geredet.
Ich hätte das Buch zwischendurch gerne abgebrochen, was ich leider nicht konnte, da es ein Rezensionsexemplar ist.
Außerdem sind nach dem Lesen noch zu viele Fragen offen.
"Thalam -  Die Hüter der Erde" war ein Buch voller Enttäuschungen. Da die Idee eigentlich gut war und auch der Schreibstil nicht der Schlechteste bekommt das Buch noch knapp 2 Rosen von mir. Tendenz nach unten.




Samstag, 28. November 2015

[Rezension] Cryptal City - Vier Jugendliche gegen eine Stadt


Autor: Denny Dreamboy
Titel: Cryptal City - Vier Jugendliche gegen eine Stadt
Einband: eBook
Seitenanzahl: 187 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 20. Mai 2015
ASIN: B00Y1CDIIY
Preis: 1,00€
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Cryptal City ist eine ganz normale Stadt. Jake, Noah, Brenda und Linda- vier Jugendliche- verbindet aber nicht nur ihre Freundschaft sondern ein dramatisches Erlebnis: Am 31. Juli 2000 starben ihre Eltern auf mysteriöse Weise. Die Jugendlichen merken, dass ihnen Dinge vorenthalten werden. Zudem verhält sich Noah immer merkwürdiger gegenüber Jake.
Als die Freunde mystische Tarotkarten finden und anfangen an der Stadt zu zweifeln, beginnt für alle ein Albtraum.
Was werden die Freunde über den Tod ihrer Eltern und sich selbst erfahren?
Wohin führen Jake´s aufkeimende Gefühle für Noah?
Und wer wird am Ende überleben, wenn längst verborgene Geheimnisse ausgegraben werden?
Mit Schmerzen auf meiner Stirn wachte ich auf.
Das Cover von Cryptal City - Vier Jugendliche und eine Stadt ist leider sehr uninteressant gehalten und wirkt durch den schwarzen Rahmen auch nicht sehr anziehend auf mich. Ich weiß selbst jetzt nach dem Lesen nicht, wo der Zusammenhang zwischen dem Cover und dem Inhalt des Buches liegt.
Der Einstieg in das Buch war etwas verwirrend, weil die zu Anfang erwähnten Personen erst sehr spät wieder erwähnt werden und eine weitere Rolle bekommen. Ich habe fast 20 Prozent des Buches gebraucht, um mich zumindest etwas in die Geschichte einzufühlen.
Die Charaktere waren für meinen Geschmack viel zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte bei allen Charakteren gerne mehr über deren Seelenleben und Gefühle erfahren. Die Charaktere hatten nicht wirklich etwas, was sie einzigartig gemacht hat. Sie hätten jede Person der Welt sein können. 
Vor allem zu den Antagonisten und deren Beweggründe hätte ich gerne sehr viel mehr erfahren.
Zu der Handlung... Ich habe von dem Buch einen "Abenteuerroman" oder so etwas in der Art erwartet, und nicht dass die Liebesgeschichte so weit im Vordergrund steht und manchmal mir, für den Autor wichtiger erschien, als die eigentliche Geschichte.
Die Handlung kam mir oft stockend vor, so als hätte der Autor das Buch länger liegen gelassen oder eine andere Stimmung gehabt, als er weiter geschrieben hat als vorher. Aber auch an sich war das Buch an vielen Stellen mehr eine Aneinanderreihung von Geschehnissen als eine in sich geschlossene Handlung.
Eine Sache, die mich noch sehr gestört hat, war das die Jugendlichen einmal etwas von einem Hexenorden gelesen haben und sie sehr schnell/eigentlich sofort an diesen Orden und an Hexen, also Übernatürliches geglaubt haben. Das würde keine normale Person tun.
Zumindest würde, dass keine Person tun, die ich kenne. Jeder "normale" Mensch bräuchte einen Beweis oder eine etwas vertrauenswürdigere Quelle.
Mehrere endende Handlungen hätten nicht in dieser Version sein müssen, da sie auch in abgeschwächter Version den gleichen Sinn für die Handlung gehabt hätten. (Ich glaube, diesen Satz versteht man nur, wenn man das Buch gelesen hat. Entschuldigung dafür.)
Das Buch war oft auch sehr stockend geschrieben, was es langweilig und zäh zu lesen gemacht hat. Außerdem haben mich auch die vielen Wortwiederholungen, vor allem zum Ende hin, sehr genervt.
Die Idee war nicht schlecht, nur die Umsetzung war nicht die Beste.
Ich gebe dem Buch, trotz einiger Unstimmigkeiten noch knappe 3 Rosen.



Samstag, 21. November 2015

[Rezension] Dark Elements - Steinerne Schwingen




Autorin: Jennifer L. Armentrout
Titel: Dark Elements - Steinerne Schwingen
Verlag: HarperCollins
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 448 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 10.09.2015
ISBN: 9783959679824
Preis: 16,90€
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Ich kann Dämonen aufspüren, denn ich bin eine von ihnen. Ich kann den Menschen bis in die Seele schauen. Und ich kann sie ihnen rauben - mit einem Kuss. Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet ? und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!
Ein Dämon trieb sich bei McDonald's herum.
Das Cover ist einfach wunderschön. Der Flügel hat mich zu Anfang etwas verwirrt, aber als ich daran gedacht habe das das Buch etwas mit Gargoyles zu tun hat, habt der Flügel, gleich viel mehr Sinn gemacht.
Der Einstieg in die Geschichte war sehr leicht und vor allem auch Lustig. Ich meine, ein Dämon bei McDoof. Gibt es etwas Genialeres? Vor allem mit den Gedanken von Layla ist es gleich viel lustiger. Der Einstieg war auch nicht langweilig, sondern eher spannend.
Zu allererst Roth gehört mir!!!! Mir alleine!!! OK, mit Layla kann ich ihn noch teilen. Aber mit niemand anderen. Gut, dann haben wir auch das geklärt.
Roth ist ein typischer Bad Boy. Er ist gut aussehend, düster, selbstsicher und auch geheimnisvoll, was typisch ist für einen Bad Boy.
Layla hingegen ist das typische Good Girl. Sie ist mehr oder weniger verletzlich und sensibel, aber vor allem liebenswert und mutig. Ich mag die beiden Charaktere.
Die Gargoyles mag ich hingegen nicht wirklich. Für mich waren die alle zu arrogant.
Die Handlung war sehr spannend. Es war wieder ein Buch voller Lügen und Intrigen. Das Buch war immer spannend und Jennifer L. Armentrout hat es geschafft, die Handlung immer in Bewegung bleiben zu lassen und immer wieder Wendungen in die Geschichte zu bringen, die ich nicht erwartet hätte. Sie konnte mich immer wieder mit neuen Ideen in dem Buch begeistern. Das Buch war wie ein Sog und hat mich immer tiefer in die Geschichte hineingezogen.
Der Schreibstil war sehr fließend und angenehm zu lesen. Ich konnte das Buch nur selten aus der Hand legen, um etwas anderes zu machen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das die Geschichte sich in eine interessante Richtung entwickelt hat, und von wem Layla etwas von ihrer Vergangenheit erfahren hat und von wem nicht.
Es war auch sehr gut von der Autorin gewählt den Drahtzieher der Angriffe auf Layla, so lange im Hintergrund zu lassen, da dies die Geschichte interessanter gemacht hat.
Am Ende des Buches wollte ich nur noch weinen und warte jetzt sehnsüchtig auf Teil 2 ( und natürlich auch auf Teil 3)
Dark Elements - Steinerne Schwingen ist ein Buch, das mich restlos begeistern konnte und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, dessen Erscheinungstermin in meinen Kalender gekennzeichnet ist.
Ich gebe dem Buch alle 5 Rosen.






Herzlichen Dank an HarperCollins und Literaturtest für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Mittwoch, 11. November 2015

[Rezension] Secrets of Jade - Mit den Augen der Liebe




Autorin: Liza Patrick

Titel: Secrets of Jade - Mit den Augen der Liebe
Verlag: Fabulus Verlag
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 290 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 26. August 2015
ISBN: 978-3-944788-33-3
Preis: 16,95€
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Die junge Studentin Jade verliebt sich in Joshua – und kann sich die Wucht ihrer Gefühle nicht erklären. Doch ihre Liebe wird mit gleicher Intensität erwidert. Joshua ist ein Jade-Mensch aus dem Edelsteinzirkel. Dieser will das Aussterben der Jade-Menschen verhindern und den Kreis der wenigen noch lebenden Mitglieder vergrößern. Trägt auch Jade diese besonderen Gene in sich? Kräfte innerhalb des Kreises stehen einer Liaison zwischen Joshua und Jade ablehnend gegenüber und wollen die beiden getrennt sehen. Auch die Liebe von Jade zu Joshua steht vor Zerreißproben. Können sie ihre Liebe bewahren und leben? Mit großer Eindringlichkeit erzählt die Autorin diese besondere Liebesgeschichte, deren Ausgang keinen Leser unberührt lässt.
Wieder träumte sie von ihm.
Das Cover ist wunderschön und mit dem wissen, worum es in dem Buch geht, wird es noch gleich viel schöner. Außerdem ist der Mintfarbende Buchschnitt außergewöhnlich, schön und ein Eyecatcher.
Auch bei diesem Buch wurde ich angefragt, ob ich es lesen und rezensieren möchte, durch die interessante Inhaltsangabe und das Cover habe ich zugesagt.
Der Einstieg in das Buch ist mir relativ leicht gefallen, da ich noch nicht mit der richtigen - Fantasy- Geschichte konfrontiert wurde, sondern erst erfahren habe, wie die Welt aussieht, in der die Protagonistin Jade lebt.
Die Charaktere fand ich zum Großteil gut gestaltet, allerdings wurden manche Charaktere - wie zum Beispiel Jades Mutter - nur angeschnitten und andere wichtige Figuren - wie zum Beispiel die Großmutter von Jade - auch nicht sehr weit und gut erläutert.
Jade und Joshua fand ich allerdings sehr schön und auch mit liebe gestaltet.
Die Handlung und die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gut gefallen.
Es war etwas Neues für mich, das die Augen, in einem Buch eine so große Rolle spielen. Vor allem fand ich es sehr schön, das hierbei das Phänomen bzw. Sprichwort "Die Augen sind das Fenster zur Seele" benutzt und auch dessen Bezug zum Buch ausführlich erklärt wurde.
Die Handlung war nach kurzer Zeit fast durchgängig spannend, was durch viele Zufälle und Manipulationen erreicht wurde. Das Lesen des Buches wurde somit auch nicht langweilig.
Die Liebesgeschichte zwischen Jade und Joshua war süß und hat aber zum Glück nicht das gesamte Buch dominiert.
Was ich allerdings nicht ganz so schön fand, war, das Jade vielen Dingen (wie zum Beispiel Joshua und der Geschichte mit den Augen) für meinen Geschmack, viel zu schnell geglaubt hat.
Der Schreibstil von Liza Patrick hat mir sehr gut gefallen und das Buch hat sich gut lesen lassen.
Ich wünschte, es würde einen zweiten Teil geben.
Alles in allem hat mir das Buch abgesehen von zwei Dingen sehr gut gefallen.
Ich gebe "Secrets of Jade - Mit den Augen der Liebe" 4 von 5 Rosen.




Mittwoch, 21. Oktober 2015

[Rezension] Cináed: Aus dem Feuer geboren




Autorin: Tanja Höfliger
Titel: Cináed: Aus dem Feuer geboren
Verlag: Fabulus-Verlag
Einband: Gebunden
Seitenanzahl: 319 Seiten
Sprache: Deutsch
Erschienen: 22. Oktober 2014
ISBN: 978-3-944788-03-6
Preis: 16,95 €
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Daniel Frayne kann es nicht fassen. Statt eines Surfboards schenken ihm seine Eltern zum 16. Geburtstag nur einen Stift mit roter Mine. Doch bald merkt er, dass dieser Stift eine geheimnisvolle Macht über ihn ausübt. Und als wäre das nicht verwirrend genug, wird Daniel auch noch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf die Akademie des mysteriösen Sir Edmund auf Castle Conwy im Norden von Wales geschickt, um eine Elite-Ausbildung anzutreten. Als dort die alljährlichen Wettkämpfe anstehen, ruft der magische Stift viele Neider auf den Plan. Kilian, sein Widersacher, plant etwas gegen Daniel, und der junge Held muss zahlreiche Abenteuer bestehen. Zum Glück ist da Levi, Daniels Freund, und dessen Schwester Lou, die jedoch ein Geheimnis trägt. Daniel wird bewusst, dass er ein „Auserwählter“ ist, denn nur er kann den Stift, den er „Cináed“ nennt, tragen. Wie geht er mit der Verantwortung um?
Als ich mein Spiegelbild betrachtete, kam ich mir alles andere als männlich vor.
Als ich angefragt wurde, das Buch zu lesen habe ich sehr schnell ja gesagt, auch wenn - und das gebe ich auch ehrlich zu - das entscheidende Argument für mich der rote Buchschnitt war.
Neben den richtig schönen Buchschnitt war auch das Cover nicht schlecht. Nachdem ich das Buch gelesen habe, konnte ich sogar mehrere Bezüge zu dem Buch herstellen. Der rote Stift, auf den Cover, hat sehr viel mit dem Buch zu tun, mehr als man am Anfang ahnt. Eine Sache, die ich auch sehr schön gestaltet fand, war die Schrift im Inneren des Buches, wenn eine Ankündigung gemacht wurde.
Der Einstieg in das Buch ist mir relativ leicht gefallen. Es war sehr ungewohnt ein Buch aus der Sicht eines Jungen zu lesen, aber es hat mir sehr gut gefallen.
Die Charaktere fand ich alle sehr gut gestaltet, sie kommen relativ real rüber (wenn man davon absieht, dass es ein Fantasybuch ist). Ich fand vor allem das Eltern-Kind Verhältnis von Daniel und seinen Eltern sehr lebensecht, da mir doch viele Sachen bekannt vorgekommen sind.
Lou und ihr Bruder sind mir genauso wie Daniel ans Herz gewachsen, auch wenn ich für Lou am meisten gemischte Gefühle - vor allem zu Anfang - hatte.
Die Handlung war wirklich mal was komplett anderes. Ich habe vorher noch nie ein Buch gelesen, in dem ein Stift mehr oder weniger eine der Hauptpersonen ist. Die Handlung ist dadurch abwechslungsreich, was meine gelesenen Bücher betrifft. Es ist - vor allem zum Ende hin - sehr spannend und interessant gewesen.
Kritisieren muss ich allerdings das die Welt und die Schule/Akademie für meinen Geschmack zu wenig beschrieben wurde. Ich wusste nur sehr wenig über die Welt, was das Verstehen schwer macht. Zu den Beweggründen Antagonisten wurde mir viel zu wenig gesagt. Zu ihnen, aber auch zu allen anderen Personen hätte ich gerne mehr Hintergründe gehabt.
Oft wusste ich bei Situationen überhaupt nichts zu den Hintergründen und die Zusammenhänge haben oft gefehlt.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und von der Schreibart her passend für Jugendliche
Das Buch war gut geschrieben und auch interessant. Das Einzige blöde waren die häufig fehlenden Hintergrundinformationen.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Rosen.


Sonntag, 18. Oktober 2015

[Review] Pandora Hearts



Text: Jun Mochizuki
Zeichnungen:  Jun Mochizuki
Titel: Pandora Hearts, Band 1
Verlag: Carlsen Manga
Einband:Taschenbuch
Seitenanzahl: 178
Sprache: Deutsch
Erschienen: 2006
ISBN: 978-3-551-79421-5
Preis: 6,95 €
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Als Spross einer Adelsfamilie verbringt Oz seine Zeit im Wesentlichen damit, seinem Freund und Diener Gilbert Schwierigkeiten zu machen. Doch dann wird er plötzlich von drei schwarzen Gestalten in die Unterwelt namens Abyss gestoßen, wo Verbrecher für ihre schlimmsten Sünden büßen müssen.
Was Oz nicht weiß: Die geheimnisvolle Organisation Pandora will durch ihn an die Familie Baskerville rankommen. Und schon wird er von seiner Vergangenheit eingeholt...

,,Dein Vergehen ist deine Existenz als solche“
Ein Manga wie kein zweiter. Nach dem Zeichenstil ist dieser Manga sehr flächendeckend, er spricht jeden an. Mit gewissen Lückenfühlern die im Hintergrund stattfinden, bekommt der Manga dauerhaft eine amüsante Seite. Das allerdings was den Manga ausmacht sind die unglaublichen Charaktere, wie z.B. Oz oder Alice, bzw die Story, die sich hinter diesen Namen versteckt. In diesem Manga jagt ein Geheimnis das Nächste und der Leser bekommt nicht mal die Möglichkeit, einen sicheren Halt zu bekommen, denn dieser löst sich im nächsten Augenblick wieder auf. Dieser Manga hat mich seit der ersten Minute gefesselt und nicht losgelassen. Das einzige was ich bereue ist das ich den Anime vor dem Manga gesehen habe und deswegen in nicht früher geholt habe. Ich lege diese spannende, Geheimnis umwobene und witzige Geschichte mit sehr vielen Anspielungen , jeden ans Herz.
Einer der spannendsten Mangas die ich gelesen habe.
5/5 Rosen



Samstag, 17. Oktober 2015

[TAG] Social Media Books

Diesen TAG habe ich irgendwann mal irgendwo gefunden und mir aufgeschrieben. Und diese Notizen habe ich gerade gefunden und zu diesen Tag wieder gebaut.
Herzlich Willkommen zum Social Media Books TAG




Twitter - Your favourite shortest book

Ich mag die wenigsten kurzen Bücher, da ich dort oft das Gefühl habe, das ein Teil des Buches fehlt. Einfach weil man auf 200 Seiten nicht so viel schreiben und beschreiben kann wie auf 400 Seiten.
Trotzdem dürfte mein liebstes Kurzesbuch mit 178 Seiten "Irrlichter" von Pia Hepke sein.




Facebook - A book everyone pressured into reading.

Ich lasse mich nicht wirklich dazu drängen ein Buch zu lesen, wenn ich es selbst nicht lesen möchte.
Ein Buch das ich allerdings auf Grund des Hypes darum gelesen habe ist "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und ich hasse es. (Ich glaube das weiß inzwischen auch fast jeder.) Ich habe es wirklich nur gelesen weil ich immer gehört habe, das es so toll sein soll und wurde bitter böse enttäuscht.


Tumblr - A book you read before it was cool.

Das ist wirklich schwer zu sagen, weil ich viele Bücher lese, die einfach im Mainstream sind und die anderen nicht wirklich gehypt werden.
Ich habe jetzt einfach mal Darian & Victoria genommen. Ich habe die Reihe noch mit den alten Covern kennengelernt und gelesen, und der hype um die Bücher existiert - so weit ich das mitbekommen habe - erst seit der Neuauflage.





MySpace - A book you don't remember whether you liked or not.
Bei Ravinia kann ich jetzt spontan nicht sagen ob ich es mag oder nicht mag. Dabei ist es noch nicht mal so lange her, das ich es gelesen habe. Aber meine Meinung dazu kenne ich inzwischen nicht mehr.

Instagram - A book that was so beautiful that you had to instagram it
Da nehme ich mal ganz spontan Die Dreizehnte Fee von Julia Adrian. Das Cover ist so schön, und vor allem in der Version, wie es bei mir auf Instagram aussieht ist es noch schöner.
Ich habe zwar noch andere sehr schöne Cover, aber ich vergesse meistens, sie auf Instagram zu stellen.



YouTube - A book you wish would be turned into a movie
Das ist jetzt wirklich schwer zu beantworten, weil die meisten Bücher einfach grauenhaft verfilmt werden und ich das keinen Buch antun möchte.
Eine Buchreihe, die ich trotzdem gerne als Film hätte, wäre die Mythica Reihe von PC Cast. Ich liebe die Reihe und da wären Filme dazu einfach noch perfekt.


Goodreads - A book you recommend to everyone
Das ist wirklich, wirklich schwer zu beantworten, weil ich immer wieder ein anderes Buch so toll finde das ich es einfach jeden empfehle. Man kann aber eigentlich sagen, das ich momentan hauptsächlich im.press Bücher empfehle, da ich die Bücher einfach liebe.
Ein Buch was mir da gerade eingefallen ist, und was ich auch schön öfters Empfohlen habe, ist die Nathaniel und Victoria Trilogie.





Welche Bücher fallen euch zu den Social Media Kanälen ein?
Macht doch auch den TAG bei euch und lasst mir den Link da.