Mittwoch, 29. April 2015

[Rezension] Der Lottocoup




Autor: Carlos Cairo
Titel: Der Lottocoup
Einband: eBook
Erschienen: 9 Januar 2014
Seitenzahl: 401 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€
ASIN: B00HSRD3GG
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Markus Fuchs war gerade 31 Jahre alt geworden, und soeben durch die Diplomprüfung gefallen. Ziellos vertrödelte er seine Tage, bis er eines Nachmittags in einem Spielwarengeschäft eine kleine Lottomaschine sah. 
 Und da kam ihm der Geistesblitz … Von diesem Zeitpunkt an beschloss Markus alles daran zu setzen, den großen Lottocoup zu landen …
(Quelle: Goodreads)
Seit 1972 war Almeida del Siboney, eine kleine Hafenstadt nördlich von Havanna meine Heimat.
Als ich die Inhaltsangabe zu "Der Lottocoup" gelesen habe, war ich voller Vorfreude auf das Buch und wollte es unbedingt lesen. Vorher habe ich allerdings schon "Wie Phoenix aus der Asche" von diesen Autor gelesen und wusste das ich meine Ansprüche runterschrauben sollte... Und trotzdem wurde ich enttäuscht. Denn was mit keiner Silbe erwähnt wurde, ist das es sich bei diesen Buch um einen biographischen Roman handelt. Und ich hasse biographische Romane meistens.
Wie auch in "Wie Phoenix aus der Asche" war das Buch voller Fehler. Nach 10% habe ich aufgehört die Fehler zu markieren, da ich dann schon über 15 Markierungen hatte.
Das mich das ganze biographische Geschreibe genervt hat, haben die meisten jetzt wahrscheinlich schon mitbekommen, deswegen werde ich den Teil jetzt mal weglassen.
Was mich genervt hat war zum einen das in der wörtlichen Rede Abkürzungen benutzt wurden. Ich meine ich sage auch nicht "usw." sondern "und so weiter", deswegen erwarte ich das auch von Figuren in einem Buch.
Dann würde ich besser Kennzeichnen das ich jetzt in der Vergangenheit schreibe und nicht einfach eine Jahreszahl hinknallen, als würden alle wissen in welchen Jahr ich den vorher geschrieben habe. Und dann waren da andauernd italienische Begriffe in den Buch. In den Buch ist allerdings Italien nicht drin vorgekommen. Es wäre schöner gewesen wenn die Begriffe dann wenigstens Deutsch oder Spanisch gewesen wären, weil diese Länder in den Buch mitgespielt haben. Und was ich auch nicht so schön fand, war das bei spanischen Begriffen dahinter in der wörtlichen Rede die Übersetzung stand. Die kann man bei einem eBook meistens gleich ganz weglassen, da fast alle eReader ein Wörterbuch besitzen.
Wäre das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen hätte ich das Buch abgebrochen.
Das Buch ist voller Fehler und ich musste mich zwingen es zu Ende zu lesen. Auch dieses Buch hat den einen  - in allen Bewertungsportalen üblichen - Stern nicht verdient. Ich gebe den Buch 0 Rosen. Sorry.



Mittwoch, 22. April 2015

Preisaktion Irrlichter


Das Buch "Irrlichter" von Pia Hepke ist noch bis Christi Himmelfahrt (14. Mai) für nur 0,99€ anstelle von 2,99€ erhältlich.
Kauft es euch auf jeden Fall so lange es noch so günstig ist
Meine Rezension zu den Buch könnt ihr hier finden.
Das Buch ist nur auf Amazon erhältlich solltet ihr es in einen anderen Format brauchen, könnt ihr dieses erhalten wenn ihr der Autorin schreibt.

Der Inhalt:
Irrlichter Was sind eigentlich Irrlichter? 
 Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? 
 Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.


[Rezension] Irrlichter - Das Licht zwischen den Welten




Autorin: Pia Hepke
Titel: Irrlichter - Das Licht zwischen den Welten
Einband: Taschenbuch
Erschienen: 18 Januar 2015
Seitenzahl: 178 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: 7,99€
ISBN: 978-1507526279
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Irrlichter 
Was sind eigentlich Irrlichter? 
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
  
Nicole schaute sich in dem dämmrigen Licht um.
Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich durch eine Facebook-Gruppe und habe mir danach das Buch gleich bei der Autorin bestellt. Kurz darauf gab es dann eine Leserunde zu den Buch und da habe ich es mir nicht nehmen lassen mitzulesen.
Was mir sehr gut gefallen hat waren die Kapitelüberschriften. Sie haben das Kapitel super zusammengefasst und trotzdem nichts verraten. Wie auch immer die Autorin es geschafft hat, ich konnte immer mit den Figuren mitfühlen und es war sehr spannend die Geschichte von Nicole und Wrin. 
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich der allerdings Geschmackssache ist. Und zwar finde ich das Simone ein Name für ein Mädchen ist und nicht für einen Jungen, wie es im Buch ist. Allerdings habe ich mit der Zeit einfach das "e" am Schluss ignoriert...
Ich finde die Beharrlichkeit der Protagonistin sehr schön, da es sie realer macht als alle diese Mensche die die Sachen einfach so hinnehmen. Auch wenn ich sie für ihre Beharrlichkeit einmal verprügeln gehen wollte.
Den ihre Eltern zum Beispiel sind ganz und gar nicht beharrlich und das nervt doch schon ein bisschen. Was ich auch wieder mag ist das der männliche Protagonist so verschwiegen an manchen stellen ist.
Was zum Schluss noch einmal verwirrt ist das es eine Szene gibt, die an einen Ort und zu einer Zeit spielt die schon vergangen ist, was allerdings nicht gekennzeichnet ist.

Und jetzt muss ich noch etwas kritisieren das Menschen die das Buch noch nicht gelesen haben spoilert. Deswegen bitte ich die, die es trotzdem lesen wollen den nächsten Abschnitt zu markieren, um den Text zu lesen.

Eine Sache die ich als (gläubige) Christin kritisieren muss ist das eine Kirche und somit auch das Jesus-Kreuz auf geweihten Boden stehen und nicht von bösen betreten werden können. Die einzige Ausnahme ist der Höllenfürst und das er es war, glauben wir ja alle nicht.


Trotz einiger kleinen Unstimmigkeiten ist das Buch sehr schön und eine Empfehlung für alle Fantasy Liebhaber.
Ich gebe den Buch 4 Rosen.




Freitag, 17. April 2015

[Bib] Neuzugänge auf Zeit

Als ich vor einer Woche meine Bücher wieder zurück in die Stadtbibliothek gebracht habe musste ich natürlich erst einmal nach neuen Büchern gucken. Und diese 10 Bücher und 1 Hörbuch sind es geworden.
Zu "Struz in die Zeit" habe ich mir das Hörbuch besorgt, weil das gedruckte Buch mal wieder nicht vorhanden war und ich es doch gerne lesen möchte.
Von "Vampire Academy" habe ich mir die ersten beiden Teile mitgenommen, weil ich die Bücher gerne einmal lesen würde, aber nie dazu komme sie mir zu kaufen.
Von "Timeless" habe ich mal irgendwo was gutes gehört und habe es deswegen auch mitgenommen.
Den ersten Teil von "Die Poisons Diaries - Liebe ist unheilbar" habe ich mir wegen den Cover mitgenommen genauso wie "Lockwood & Co"
Die Buchreihe von Jessica Shirvington möchte ich mir schon sehr lange ausleihen nur leider war bisher noch nie der erste Teil in der Bib wenn ich in der Bib war. Deswegen habe ich mir auch gleich die ganze Reihe mitgenommen.

Kennt ihr eins der Bücher?

Mittwoch, 15. April 2015

[Rezension] Wie Phoenix aus der Asche





Autor: Carlos Cairo
Titel: Wie Phoenix aus der Asche
Einband: eBook
Erschienen: 9. Januar 2014
Seitenzahl: 467 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: 3,99€
ASIN: B00HSMIT4M





Als Henrik von Horn erfährt, dass er an Krebs erkrankt ist, bricht eine Welt für ihn zusammen. In seiner Verzweiflung flüchtet er in den Alkohol und schließlich versucht er sich das Leben zu nehmen. Aber das Schicksal ist stärker als der menschliche Wille und hält für Henrik noch einen langen und überraschenden Weg bereit. Auf das Leben eines Bettlers zurückgeworfen, verbringt er nun, der einmal ein angesehener Direktor einer Universitätsbibliothek war, seine Tage am Eingang einer Metrostation, um sich mit seinen selbstkomponierten Liedern sein karges Leben zu verdienen. Nur mit Schmerzen kann er an seine Vergangenheit denken. Eine gescheiterte Ehe mit einer bösartigen und egoistischen Frau, die einmal seine leidenschaftlichste Liebe war, aber auch sein größter Irrtum. Eine Frau, die ihn in den Ruin getrieben hat, und beinahe bis zum Ende. Aber eines Tages entdeckt ihn per Zufall ein Musikpromoter. Diese Begegnung sollte für Henrik eine radikale Wendung seines Lebens bringen.

Nach meiner Promotion in Literaturgeschichte an der "Freien Universität" in Berlin trat ich zum Sommersemester 1992 die Stelle des Direktors an der Freiburger Universitätsbibliothek an.
Das Buch war langweilig.
Die Beschreibung des Buches bzw. das er von einem Musikpromoter entdeckt wird passiert erst bei ca. 70 % oder so. (Die Krebsdiagnose ist bei ca. 50%.) Vorher hört man nur eine Beschreibung wie scheiße das Leben des Protagonisten mit seiner "bösartigen und egoistischen Frau" gelaufen ist. Das hätte man sehr leicht in weniger Seiten packen können ohne das den Leser etwas gefehlt hätte. Der Inhalt war nur zum Schluss interessant und auch nur am Ende hatte ich das Gefühl da würde etwas passieren und es wäre ein Buch. Davor war es für mich nur eine Aneinanderreihung von Geschehnissen, die auch aus einem Schulaufsatz hätten kommen können. (Den von der Grammatik und den Fehlern her ein Siebtklässler hätte schreiben können.)
Das gesamte Buch war so stockend geschrieben, dass ich oft gedacht habe, ich hätte von einen Mittelstufenschüler einen Schulaufsatz über ein Thema das ihn nicht interessiert bekommen und gelesen. 
Außerdem haben immer wieder Wörter gefehlt. Oft wusste ich nicht wer die Handlung verübt oder was die Handlung ist. Das heißt, es haben nicht nur Wörter wie "in" oder "und" gefehlt, sondern ganze Namen, Handlungen und halbe Sätze. Wenn diese Wörter mal vorhanden waren, waren sie oft falsch verwendet, wie zum Beispiel "ich sind" oder "wir ist". Und das sind noch die harmlosen Beispiele.
Die Zeichensetzung war auch fehlerhaft. Die Zeichen für wörtliche Rede wurden oft vergessen und noch öfter wurde vergessen die wörtliche Rede wieder aufzuheben und ich habe mich gefragt, warum der Kerl von sich selbst in der dritten Person redet.
Viele Handlungen haben keinen Sinn ergeben und haben das Buch nur in die Länge gezogen.
Nicht einmal den einen Stern, den das Buch in allen Bewertungsportalen bekommen muss, hat es meiner Meinung nach verdient. Es ist einfach nur langweilig, fehlerhaft und besitzt so gut wie keine Handlung. Ich musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen. 
Deswegen bekommt das Buch von mir - zumindest auf meinen Blog - keine einzige Rose.


Monatsrückblick März

Im
...habe ich folgende Bücher gelesen:




Gelesene Bücher: 21
Davon Rezensionsexemplare: 1
Gelesene Seiten: 9054
Gelesene Seiten pro Tag: ca. 292

Meine Highlights diesen Monat waren zum einem die Bücher von "Maya Shepherd", "Plötzlich Dämon" und "Irrlichter".

Das Buch das mir diesen Monat am wenigsten gefallen hat war mit Abstand "Goldene Schicksalsfäden" das Buch war voller Rechtschreib- und Sinnfehler, sodass ich mich zwingen musste weiterzulesen.





Mittwoch, 1. April 2015

[Rezension] Plötzlich Dämon



Autorin: Monica Davis
Titel: Plötzlich Dämon
Einband: Taschenbuch
Verlag: Baumhaus Verlag
Erschienen: 15. April 2014
Seitenzahl: 381 Seiten
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-8432-1073-7
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Leseprobe




Daniels Welt steht kopf. Als reichte es nicht, dass er sich als unscheinbarster Außenseiter der Highschool in seine attraktive Klassenkameradin Vanessa verliebt hat. Nein, jetzt wird er auch noch von Marla verfolgt, einer Dämonin, die behauptet, er sei ein Halbdämon und dazu bestimmt, Herrscher der Unterwelt zu werden. Als Vanessa deswegen in Gefahr gerät, muss Daniel sich entscheiden – Liebe oder Macht?

(Quelle: Baumhaus Verlag)


>>Ich habe echt keinen Bock mehr<<, murmelte James.
( S.6 )
Das Cover von diesem Buch ist einfach fabelhaft. Es wirkt so schön fantasymäßig das ich in der Bibliothek einfach nicht anders konnte als mir das Buch anzugucken und als ich dann noch den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, das ich das Buch lesen muss. Und es war eine gute Entscheidung.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach perfekt. Das Buch ist locker und leicht geschrieben. Die jugendlichen Figuren unterhalten sich als wären sie Jugendlich und das macht das Buch noch angenehmer zu lesen.
Es fiel mir sehr leicht alle Charaktere innerhalb kurzer Zeit mehr oder weniger ins Herz zu schließen, da sie alle mit Liebe zum Detail - so weit es möglich war - beschrieben wurden.
Die Handlung bietet alles was das Herz begehrt. Von einer Liebesgeschichte bis hin zu einem beinahe Tod ist alles zu finden.
An dem Protagonisten Daniel finde ich gut, dass er seiner Halbschwester und der Magie nicht glauben möchte sondern alles für eine Halluzination hält. Das macht ihn in meinen Augen sympatischer als immer die Charaktere die anscheinend nur sagen "Ja, okay. Auf ins Abenteuer." So wie er handelt, handeln viele Jugendliche eher. Allerdings macht es ihn unsympathisch, dass er so kühl und abweisend wird, als er seine zweite Seite annimmt. (Aber zum Schluss ist er wieder ganz lieb :) ) Was mich auch an ihn nervt ist, dass er in einer bestimmten Szene anscheinend nur an Sex denken kann, zwar legt sich das wieder, aber an der Stelle wollte ich ihn gerne eine klatschen.
Vanessa mag ich sehr, da sie so treu ist und sich von ihren Wünschen und ihrem Willen nicht abbringen lässt. Die Handlungen von Daniels Schwester Marla sind sehr gut nachzuvollziehen und sie ist meine Lieblings Antagonistin.

Plötzlich Dämon ist ein Buch das mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Ich gebe den Buch - trotz kleiner Schwächen - 5 Rosen.